TOMMI Kindersoftwarepreis 2011: Kinderjury gesucht!
Zum zehnten Mal rufen Bibliotheken in Deutschland und – neu – Österreich Kinder
zwischen sechs und 13 Jahren zur Teilnahme am Medienprojekt TOMMI auf.

Berlin, 29.06.2011 – Kindersoftware ist schön und gut, aber sie muss auch Kindern gefallen. Und genau darum geht es beim Kindersoftwarepreis TOMMI. Eine Kinderjury entscheidet im Finale der nominierten Spiele allein und unabhängig über die jeweils drei Sieger der besten Computer- und Konsolenspiele 2011. In 19 Bibliotheken in Deutschland und erstmals auch in Österreich (Graz) können sich Kinder um einen begehrten Platz in der Kinderjury bewerben. Wichtigste Voraussetzungen sind dabei gute Kenntnisse in Sachen Computer- und Konsolenspiele, sowie Ausdauer, Freude am Testen und Bewerten. Auch 2011 steht der Kindersoftwarepreis TOMMI wieder unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder.

Über die wichtige Rolle der Bibliotheken im Medienzeitalter sind sich auch die TOMMIInitiatoren,
die Zeitschrift spielen und lernen aus dem Family Media Verlag und das
Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin, einig. „Bibliotheken sind für ein
Medienkompetenzprojekt wie den TOMMI ein idealer Ort“, erklärt Co-Initiator
Thomas Feibel. „An diesem Ort lernen Kinder die kritische Auseinandersetzung mit
einem sehr beliebten Medium. Im Gegensatz zur Googlewelt finden sie außerdem hier
ganz konkrete und verbriefte Informationen und einen wahren Medienschatz vor.“
Die Bewerbungsbögen liegen unter www.kindersoftwarepreis.de oder direkt bei den
im Anhang aufgelisteten Bibliotheken vor. Der Teilnahmeschluss hängt dabei vom
jeweiligen Ende der Sommerferien in den entsprechenden Bundesländern ab.
 
Nach wie vor bildet die Kinderjury das Herzstück des Kindersoftwarepreises. Im
vergangenen Jahr prüften über 3000 Kinder die von einer renommierten Fachjury
ausgewählten Spiele auf PC, DS, Wii und Xbox360 auf Herz und Nieren. Am Ende
überreichte eine ausgewählte Gruppe von Jungen und Mädchen die Preise auf der
Frankfurter Buchmesse. Doch vor den Kindern kommt die Fachjury aus
Medienpädagogen und Journalisten, unter anderem von Spiegel Online, c’t,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, ZDF tivi und BILD am Sonntag
zum Zuge. Ausgezeichnet werden jeweils drei Produkte für PC/Online und drei
Produkte für Konsolen. In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Institut für Leseund
Medienforschung der Stiftung Lesen wird zudem der Sonderpreis Kindergarten &
Vorschule vergeben. Dafür prüfen Mitarbeiter dieses Institutes mit denen des
Pädagogischen Institutes der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit
Vorschulkindern in Kitas und Bibliotheken das Angebot für die Jüngsten.
 
TOMMI-teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen PC-, Online- und
Konsolenspiele, die zwischen dem 8. Oktober 2010 und dem 14. Oktober 2011 auf den
Markt gekommen und bis mindestens 31. Dezember 2011 lieferbar sind. Die
nominierten Spiele sowie die Preisträger werden in den Family Media-Zeitschriften
spielen und lernen und „familie&co“ veröffentlicht und auf der Homepage
www.kindersoftwarepreis.de vorgestellt.
 
Herausgeber des Preises
Herausgeber des TOMMI sind die Zeitschrift spielen und lernen aus dem Family Media
Verlag und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Unterstützt wird die
Auszeichnung 2011 von der Stiftung Lesen, ZDF tivi, der Frankfurter Buchmesse und
dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv).
 
Gut zu wissen: Die Ziele des TOMMI
• Der TOMMI macht gute Computer- und Konsolenspiele einem größeren Publikum
bekannt und verschafft den Eltern einen Überblick im Spiele-Dschungel.
• Der TOMMI setzt sich positiv mit dem Thema Computer- und Konsolenspiele
auseinander.
• Der TOMMI bindet knapp 3000 Kinder in die Jurytätigkeit mit ein, erzieht so zum
kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen und fördert nachhaltig die
Medienkompetenz.
• Der TOMMI präsentiert qualitativ hochwertige Spiele und schützt vor Spielinhalten,
die für Kinder nicht geeignet sind.
• Der TOMMI hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu fördern und zu begleiten.
 
Hintergrundinformationen zum TOMMI
Mit dem TOMMI werden herausragende, empfehlenswerte und innovative
Softwaretitel für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren ausgezeichnet. Herausgeber des
Preises sind Family Media und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin.
Unterstützt wird die Auszeichnung 2011 durch den Deutschen Bibliotheksverband
(dbv), ZDF tivi, die Stiftung Lesen und die Frankfurter Buchmesse. Der Preis wird seit
2002 jährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Seit 2010 steht der
TOMMI unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, Dr. Kristina Schröder.
 
Pressekontakt und weitere Informationen:
www.kindersoftwarepreis.de


Insa Schult
Family Media GmbH & Co. KG
Leiterin Unternehmenskommunikation
Leonrodstr. 52
80636 München
Fon: 0049 (0)89 69749 276
Fax: 0049 (0)89 69749152
presse@familymedia.de

Thomas Feibel
FEIBEL.DE Family
Büro für Kindermedien
Jenaerstr. 15
10717 Berlin
Fon: 0049 (0)30 4373360
Fax: 0049 (0)30 43733623
tom@feibel.de
 
Anhang:
Wo getestet wird: Ab in die Bibliothek!
Diese Bibliotheken sind 2011 dabei:
1. Berlin: Stadtbibliothek Berlin-Lichtenberg/Anna-Seghers-Bibliothek
2. Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin/Haus Amerika-Gedenkbibliothek Kinderund
Jugendbibliothek „Hallescher Komet“
3. Bremen: Stadtbibliothek Bremen
4. Frankfurt: Stadtbücherei Frankfurt am Main
5. Graz (A): Stadtbibliothek Kulturamt Stadt Graz/Österreich
6. Hamburg: Bücherhallen Hamburg/Bücherhalle Alstertal
7. Hannover: Stadtbibliothek Hannover Kinder- und Schulbibliothek
8. Ingolstadt: Stadtbücherei Ingolstadt
9. Kiel: Stadtbücherei Kiel
10. Landsberg: Stadt- und Schulbibliothek Landsberg
11. Landshut: Stadtbücherei Landshut
12. Leverkusen: Stadtbibliothek Leverkusen
13. Lörrach: Stadtbibliothek Lörrach
14. München: Münchner Stadtbibliothek
15. Neukirchen-Vluyn: Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn
16. Regensburg: Stadtbücherei Regensburg
17. Straubing: Stadtbibliothek Straubing
18. Wismar: Stadtbibliothek Wismar
19. Wolfsburg: Stadtbibliothek Wolfsburg

29.06.11